Fensterlose Hallen, Souterrainflächen, alte Produktionsräume in Sekundärlagen: schwer zu vermieten, weil kaum eine Nutzung damit etwas anfangen kann. Für eine Anbauanlage sind genau das die guten Eigenschaften.
Fensterlose Hallen, Souterrainflächen und alte Produktionsräume in Sekundärlagen sind schwer zu vermieten, weil kaum eine Nutzung damit etwas anfangen kann. Für eine Anbauanlage sind genau das die brauchbaren Eigenschaften: kein Tageslicht nötig, Abgeschiedenheit erwünscht, robuste Substanz von Vorteil. Entscheidend sind Gebietsart, Höhe und Anschlussleistung.
Eine Anbauanlage arbeitet in einem geschlossenen Klima. Tageslicht ist kein Vorteil, sondern eine Störgröße, die abgedichtet werden muss. Eine Halle ohne Fenster spart diesen Schritt. Massive Wände dämpfen Schall und halten Temperatur, Bodenabläufe und Starkstromanschlüsse aus einer früheren Produktionsnutzung sind Vorarbeit, die sonst niemand bezahlt.
Dazu kommt die Laufzeit. Eine Anbauanlage ist ortsgebunden: die Erlaubnis hängt an der Adresse, die Technik ist fest eingebaut. Wer eine solche Anlage errichtet, plant nicht mit drei Jahren.
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