Ausgangslage
Eine Halle, die vorher etwas anderes war.
Der Verein hatte eine Gewerbehalle — kein Gebäude, das für Pflanzenproduktion gebaut wurde. Solche Hallen sind zugig, schlecht gedämmt und haben eine Technik, die für Lager oder Werkstatt ausgelegt ist. Für einen Anbau nach KCanG reicht das nicht.
Die Aufgabe war deshalb nicht Bauen, sondern Einbauen: eine dichte gedämmte Raumhülle in den Bestand setzen, ohne die Gebäudestruktur anzufassen — und die Technik so auslegen, dass sie das Klima im Raum hält, nicht nur Luft bewegt.
Was dieses Projekt ausmacht
Drei Punkte, die den Unterschied gemacht haben.
1 · gedämmte Raumhülle statt Gebäudeumbau.
Die Anbauräume stehen als eigene Hülle in der Halle. Bauphysik und Klima entstehen innerhalb dieser Hülle — das Gebäude selbst bleibt unberührt, was Genehmigung und Rückbau erheblich vereinfacht.
2 · Technik als System, nicht als Einkaufsliste.
Klima, Lüftung, Licht und Steuerung wurden zusammen ausgelegt. Das ist der Unterschied zwischen Komponenten, die einzeln funktionieren, und einer Anlage, die als Ganzes ein Klima hält.
3 · Bauleitung vor Ort.
Cultivatec hat den Aufbau nicht nur geplant, sondern begleitet — Gewerke koordiniert, Schnittstellen geklärt, Abweichungen früh gefangen.